Ticketarten: Allgemeine Erklärung und Funktionsweise
Mit Ticketarten arbeitet festiware wie folgt:
Sofern das Einlassmanagement mit festiware gemacht werden soll werden Tickets in bestimmten Kategorien, eben Ticketarten, erstellt.
Aus den Ticketarten werden dann individuelle TicketCodes generiert.
Jeder von festiware erstellte TicketCode ist mit genaut einer (1) Ticketart verknüpft.
Beispiele
Beispiele für Ticketarten können sein:
- 3-Tages Ticket
- 3-Tages Ticket für Kinder
- Ein-Tages-Ticket Donnerstag
- Ein-Tages-Ticket Freitag
- Ein-Tages-Ticket Samstag
- VIP-Ticket
- Backstage-Ticket
- Campingticket
- Kostenloses Gästeticket
Damit eine Ticketart im Vorverkauf verfügbar ist, muss diese als Produkt veröffentlicht sein.
Gültigkeit
Da Tickets unterschiedliche Gültigkeitszeiträume haben können lässt sich hiermit auch steuern, wann ein Ticket überhaupt einlösbar ist.
Woraus ein Ticketcode besteht
Jeder Ticketcode wird beim Anlegen automatisch erzeugt und setzt sich aus vier Teilen zusammen:
AAC 042RML 0 0D
- Das Kürzel der Ticketart — daran erkennst du auf einen Blick, um welche Ticketart es sich handelt. Codes derselben Ticketart beginnen alle gleich.
- Ein Zufallsteil aus Ziffern und Großbuchstaben. Er füllt den Code auf die eingestellte Länge auf.
- Ein Trennbuchstabe.
- Eine Kennung deiner Instanz.
Die Gesamtlänge ergibt sich aus der eingestellten Codelänge plus vier Zeichen. Bei der Voreinstellung sind Ticketcodes also zwölf Zeichen lang.
Weil das Kürzel im Code steckt, wirkt es sich auf alle Codes dieser Ticketart aus — auch auf die bereits erzeugten, denn die bleiben unverändert. Änderst du das Kürzel später, tragen ältere Codes weiterhin das alte.
Ticketcodes sind eindeutig über die ganze Instanz. Ein Code, der schon einmal vergeben war, wird nicht erneut verwendet — auch dann nicht, wenn das Ticket gelöscht wurde.
Ticketarten ohne Chip (Dead-Scan)
Nicht jedes Ticket ist ein Bändchen. Ein Fahrzeugpass, eine Parkgenehmigung oder ein Workshop-Platz wird gescannt, aber niemand bekommt dafür einen Chip ums Handgelenk. Für solche Ticketarten setzt du in den Ticketart-Einstellungen den Schalter Dead-Scan (Ticketart ohne Chip/Bändchen).
Damit behandelt festiware die Ticketart an mehreren Stellen anders — überall dort, wo sonst der Chip die Grundlage wäre:
- Keine Personalisierung im Shop. Für diese Position wird kein Name abgefragt und keine Person angelegt. In der Bestellübersicht zählt sie beim Personalisierungs-Status nicht mit — eine Bestellung mit einem Ticket und einem Fahrzeugpass gilt als vollständig personalisiert, sobald das Ticket einen Namen hat.
- Keine Daten an das Bezahlsystem. Guthaben, Essenspunkte und andere Feldwerte werden für diese Ticketart nicht an den Cashless-Anbieter übertragen.
- Kein Chip wird daran gebunden. Vergibst du einen NFC-Tag, hängt er nie an einem Dead-Scan-Ticket, sondern am Bändchen-Ticket der Person.
- Kein Check-in der Person. Wird das Ticket eingelöst, dokumentiert das die Einfahrt oder den Einlass zum Workshop — die Person selbst gilt dadurch nicht als eingecheckt.
- Es blockiert die Ausgabe eines Bändchens nicht. Beim Erstellen von Ticket-Codes zählen Dead-Scan-Tickets nicht als vorhandenes Chip-Ticket, kommen also zusätzlich dazu (siehe Umgang mit vorhandenen Codes). Auch der Personenfilter Mehrere Tickets (mit Chip) lässt sie außen vor.
Ansonsten bleibt es ein vollwertiges Ticket: Es hat ein Kürzel, eine Gültigkeit, einen Ticketcode und lässt sich drucken, versenden und einlösen wie jedes andere.
Willst du den Schalter für mehrere Ticketarten auf einmal setzen, geht das über die Aktion Gesammelt bearbeiten in der Ticketarten-Liste.
Damit sind Fahrzeug- und Zusatztickets sauber von den Bändchen getrennt — in der Personalisierung, im Bezahlsystem und bei der Ticketausgabe.